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  • Wunschkennzeichen

    In Österreich ist es für Autofans seit langem Tradition, sich ein Wunschkennzeichen zu kaufen. 2012 habe ich mir endlich eines geholt, doch der 1er war bereits vergeben, also nahm ich W-LANCE2. Inzwischen wurde der 1er frei, sodass ich ihn nun ebenfalls habe – also zwei Wunschkennzeichen.

  • Projekt Übersicht

    Hier bekommt ihr einen schnellen Überblick über all meine Projekte:

  • über 100 Jahre Mitsubishi

    Die Geschichte von  Mitsubishi Motors  ist eine Erzählung von Ingenieurskunst, die oft ihrer Zeit voraus war. Während andere Hersteller sich auf Design oder Luxus konzentrierten, definierte sich Mitsubishi über technologische Überlegenheit: Allradantrieb, Turboaufladung und Elektromobilität sind die Eckpfeiler dieser Historie. 1. Die Pioniere (1917–1945): Der mühsame Anfang Lange bevor die Automobilsparte als eigenständiges Unternehmen ( Mitsubishi Motors Corporation ) ausgegründet wurde, legte die Schiffswerft von Mitsubishi den Grundstein. Mitsubishi Model A (1917):  Dies war das erste in Serie produzierte Automobil Japans. Es war eine luxuriöse Limousine, die auf dem Fiat Tipo 3 basierte. Da die Herstellung jedoch extrem teuer war und jedes Auto in Handarbeit gefertigt wurde, entstanden bis 1921 nur 22 Exemplare. Dennoch war der Beweis erbracht: Japan konnte Automobile bauen. PX33 (1934):  Ein Meilenstein, der oft vergessen wird. Der PX33 war ein Prototyp für das Militär und das  erste japanische Auto mit permanentem Allradantrieb . Diese Technologie sollte Jahrzehnte später die DNA der Marke bilden (Pajero, Lancer Evolution). 2. Der Wiederaufbau und die Massenmobilisierung (1946–1960er) Nach dem Zweiten Weltkrieg war Japan zerstört. Luxusautos waren nicht gefragt; das Land brauchte Lastwagen und einfache Transportmittel. Mizushima & Silver Pigeon:  Mitsubishi produzierte dreirädrige Lastkarren (Mizushima) und Motorroller (Silver Pigeon), um das Volk mobil zu machen. Mitsubishi 500 (1960):  Mit diesem Modell kehrte Mitsubishi zum Pkw-Bau zurück. Es war ein einfacher, robuster Wagen, der für das „People’s Car“-Programm der Regierung entwickelt wurde. Der Colt (1962):  Mit dem ersten Colt begann der Aufstieg in die Kompaktklasse. Er war modern, zuverlässig und markierte den Beginn des Exports in andere asiatische Märkte. 3. Die Ära des Galant und der globale Durchbruch (1970er) 1970 wurde die Automobilsparte offiziell als  Mitsubishi Motors Corporation (MMC)  verselbstständigt. Eine Partnerschaft mit Chrysler öffnete die Tore zum US-Markt. Galant (1969/1970):  Die erste Generation des Galant war ein eleganter Wagen, der technologisch mit der „Saturn“-Motorenserie punktete. In den USA wurde er als  Dodge Colt  verkauft. Lancer (1973):  Der Lancer wurde zwischen dem Colt und dem Galant positioniert. Er war sofort erfolgreich – nicht nur im Verkauf, sondern auch im Motorsport. Der  Lancer 1600 GSR  dominierte die Safari-Rallye und begründete Mitsubishis Ruf als „König der Wüste“. 4. Die „Goldenen Jahre“: High-Tech und Performance (1980–1999) Dies ist die Ära, in der Mitsubishi zur technologischen Weltspitze gehörte. Man setzte auf „Active Footwork“ – die elektronische Steuerung von Fahrwerk und Antrieb. Der Aufstieg des Pajero (1982) Mit dem  Pajero  (in UK  Shogun , in Spanien/USA  Montero ) revolutionierte Mitsubishi den Geländewagenmarkt. Er war komfortabel genug für die Stadt, aber unschlagbar im Gelände. Seine 12 Siege bei der Rallye Dakar machten ihn zur Legende. Die Geburtsstunde des Lancer Evolution (1992) Um in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) zu siegen, pflanzte Mitsubishi den 2,0-Liter-Turbomotor und den Allradantrieb des Galant VR-4 in den kleineren, leichteren Lancer. Der  Lancer Evolution (I bis X)  war geboren. Mit Fahrern wie  Tommi Mäkinen  holte Mitsubishi vier Fahrertitel in Folge (1996–1999). Technologieträger 3000GT In den 90ern wollte Mitsubishi zeigen, was technisch machbar war. Der  3000GT (GTO)  besaß: Permanenten Allradantrieb. Allradlenkung. Aktive Aerodynamik (Spoiler passten sich der Geschwindigkeit an). Ein elektronisch verstellbares Fahrwerk. Er war ein Computer auf Rädern und forderte Porsche und Ferrari heraus. 5. Krise und Neuausrichtung (2000–2010er) Die Jahrtausendwende war schwierig. Verdeckte Rückrufaktionen und die Asienkrise brachten MMC an den Rand des Ruins. DaimlerChrysler stieg ein und wieder aus. Outlander (2001):  Mitsubishi erkannte früh den Trend zum Crossover-SUV. Der Outlander wurde zur neuen Säule des Konzerns. i-MiEV (2009):  Während die Welt noch über Hybrid redete, brachte Mitsubishi das erste voll elektrische Serienauto der Welt auf den Markt. Es war ein Wagnis, das den Weg für den heutigen Erfolg des Outlander PHEV ebnete. 6. Die Gegenwart: Fokus auf PHEV und die Allianz (ab 2016) Nach dem Einstieg von Nissan in die Gruppe (Renault-Nissan-Mitsubishi Allianz) konzentriert sich die Marke auf ihre Kernkompetenzen:  SUVs und Plug-in-Hybride . Outlander PHEV:  Er wurde zum meistverkauften Plug-in-Hybrid-SUV der Welt. Die Kombination aus zwei Elektromotoren und einem Benzinmotor ohne herkömmliches Getriebe ist bis heute ein Alleinstellungsmerkmal. Eclipse Cross:  Ein SUV-Coupé, das das sportliche Erbe des Namens „Eclipse“ in die moderne SUV-Welt übersetzt. Zusammenfassung der Meilensteine Jahr Modell Bedeutung 1917 Model A Erster Serien-Pkw Japans. 1934 PX33 Erster japanischer Allrad-Pkw. 1982 Pajero Definition des modernen, komfortablen Offroaders. 1992 Lancer Evo Dominanz im Rallyesport und Kultstatus. 2009 i-MiEV Pionier der modernen Elektromobilität. 2013 Outlander PHEV Weltmarktführer bei Plug-in-SUVs. Das Vermächtnis Mitsubishi hat nie die Masse gesucht wie Toyota oder Volkswagen. Die Geschichte der Fahrzeuge zeigt eine Marke für Individualisten und Technik-Enthusiasten. Vom robusten L200 Pickup, der in den Minen Afrikas arbeitet, bis zum Lancer Evo, der auf den Passstraßen der Alpen driftet – Mitsubishi-Fahrzeuge sind Werkzeuge für extreme Bedingungen.

  • Evolution I-X

    Die Geschichte des Mitsubishi Lancer Evolution – kurz „Evo“ – ist eine der faszinierendsten Sagas der Automobilgeschichte. Über zehn Generationen hinweg entwickelte sich eine schlichte Limousine zur technologischen Speerspitze des Rallyesports und zum Albtraum etablierter Sportwagenhersteller. Hier ist die detaillierte Chronik einer Legende, die den Slogan „Am Sonntag siegen, am Montag verkaufen“ wie keine andere Marke prägte. Der Ursprung: Die Geburtsstunde einer Legende Anfang der 1990er Jahre stand Mitsubishi vor einer Herausforderung in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Der Galant VR-4 war erfolgreich, aber schlicht zu groß und schwer für die immer enger werdenden Kurse. Die Lösung: Die Technik des Galant musste in die kompakte Karosserie des Lancer verpflanzt werden. Um die Homologationsregeln der FIA zu erfüllen, mussten mindestens 2.500 Einheiten eines Serienfahrzeugs produziert werden. Die frühen Jahre: Evo I bis III (1992–1995) Evolution I (1992) – Das Fundament Im September 1992 erblickte der Evo I das Licht der Welt. Unter der Haube saß bereits der legendäre  4G63T-Motor , ein 2,0-Liter-Turbo-Vierzylinder, der 250 PS leistete. Kombiniert mit dem Allradantrieb des Galant war der Evo I eine Offenbarung. Ursprünglich nur für Japan geplant, waren die 5.000 Einheiten sofort vergriffen. Evolution II (1994) – Die Verfeinerung Der Evo II korrigierte die Kinderkrankheiten des Vorgängers. Ein längerer Radstand, breitere Reifen und Detailverbesserungen am Fahrwerk machten ihn stabiler. Die Leistung stieg dezent auf 260 PS. Er war das erste Zeichen dafür, dass Mitsubishi gewillt war, jedes Jahr besser zu werden. Evolution III (1995) – Der Aerodynamik-König Mit dem Evo III wurde das Design aggressiver. Eine neue Frontschürze und ein markanter Heckflügel sorgten für besseren Anpressdruck. Der Motor wurde auf 270 PS gepusht. Dieser Wagen war die Basis für den ersten großen WM-Erfolg: Tommi Mäkinen holte 1996 damit seinen ersten Fahrertitel. Die goldene Ära: Evo IV bis VI (1996–2001) Evolution IV (1996) – Active Yaw Control (AYC) Mit dem Wechsel auf die neue Lancer-Plattform änderte sich alles. Der Motor wurde um 180 Grad gedreht, um das Gewicht besser zu verteilen. Das wichtigste Feature war jedoch  AYC (Active Yaw Control)  am Hinterachsdifferenzial. Dieses System konnte das Drehmoment aktiv zwischen den Hinterrädern verteilen, was die Kurvengeschwindigkeiten massiv erhöhte. Evolution V (1998) – Die Perfektion der Breite Der Evo V war breiter und bulliger. Er verfügte über verstellbare Heckflügel und massivere Bremsen von Brembo. Die Leistung wurde offiziell mit 280 PS angegeben (aufgrund des japanischen „Gentlemen’s Agreement“), doch in Wahrheit leisteten viele Exemplare deutlich mehr. Mitsubishi gewann 1998 mit diesem Wagen die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Evolution VI (1999) – Tommi Mäkinen Edition Der Evo VI verbesserte die Kühlung und Haltbarkeit. Das Highlight war die  Tommi Mäkinen Edition (Evo 6.5) , die zur Feier seines vierten WM-Titels in Folge erschien. Mit speziellen Enkei-Felgen und einer exklusiven roten Lackierung gilt er heute als einer der wertvollsten Evos überhaupt. Die globale Expansion: Evo VII bis IX (2001–2007) Evolution VII (2001) – Das aktive Mitteldifferenzial Basierend auf dem größeren Lancer Cedia, wirkte der Evo VII etwas zivilisierter, war aber technisch schärfer. Das  ACD (Active Center Differential)  hielt Einzug. Es erlaubte dem Fahrer, per Knopfdruck zwischen den Modi „Tarmac“, „Gravel“ und „Snow“ zu wählen – eine Revolution für die Traktion. Evolution VIII (2003) – Der Eroberer Dies war der erste Evo, der offiziell in den USA verkauft wurde (als Antwort auf den Subaru WRX STi). Mit dem Evo VIII führte Mitsubishi das Super-AYC ein. In Großbritannien sorgten die „FQ“-Modelle (FQ-300 bis FQ-400) für Schlagzeilen, da sie selbst Supersportwagen wie den Lamborghini Murciélago auf der Rennstrecke demütigten. Evolution IX (2005) – Das MIVEC-Finale Der Evo IX gilt für viele Fans als der „perfekte“ Evo. Er kombinierte den bewährten 4G63-Motor erstmals mit der variablen Ventilsteuerung  MIVEC . Dies verbesserte das Ansprechverhalten des Turbos enorm. Er war der letzte Evo mit dem „alten“, unverwüstlichen Eisenblock-Motor. Der radikale Schnitt: Evolution X (2007–2016) Der Evo X markierte einen kompletten Neuanfang. Der 4G63 wurde durch den leichteren Aluminium-Motor  4B11T  ersetzt. Erstmals gab es ein Doppelkupplungsgetriebe (SST). Der Wagen war schwerer, steifer und technologisch komplexer. Obwohl er auf der Rennstrecke extrem schnell war, fehlte manchen Puristen der rohe Charakter der Vorgänger. 2016 endete die Produktion mit der „Final Edition“. Die Erfolge im Motorsport Die Geschichte des Evo ist untrennbar mit dem Namen  Tommi Mäkinen  verbunden. Zwischen 1996 und 1999 sicherte er sich vier aufeinanderfolgende Fahrertitel in der WRC – ein Rekord, der erst viel später von Sébastien Loeb gebrochen wurde. Mitsubishi bewies, dass ein seriennahes Fahrzeug (Gruppe N) gegen spezialisierte Prototypen gewinnen konnte. Vermächtnis und Bedeutung Warum ist der Lancer Evolution so ikonisch? Demokratisierung der Leistung:  Er bot Fahrleistungen von Supersportwagen zum Preis einer Mittelklasse-Limousine. Allrad-Magie:  Die Systeme AYC und ACD machten selbst Durchschnittsfahrer auf losem Untergrund zu Helden. Tuning-Potenzial:  Die Motoren waren so robust, dass Leistungen von 500 bis 1000 PS keine Seltenheit waren. Heute ist der Mitsubishi Lancer Evolution ein begehrtes Sammlerstück, dessen Preise rasant steigen. Er erinnert an eine Zeit, in der Ingenieure das Sagen hatten und das Ziel simpel war: Schneller zu sein als alle anderen.   1. Technische Daten der Generationen I–X Bitte beachte: Die Leistungsangaben beziehen sich oft auf das japanische "Gentlemen’s Agreement" (offiziell max. 280 PS), wobei die reale Leistung oft höher lag. Generation Bauzeitraum Motor Leistung (ca.) Besonderheit Evo I 1992–1994 4G63T 250 PS Erste Homologationsserie (5.000 Stück). Evo II 1994–1995 4G63T 260 PS Optimierter Radstand & Handling. Evo III 1995–1996 4G63T 270 PS Großer Heckflügel, verbesserte Kühlung. Evo IV 1996–1998 4G63T 280 PS Einführung von  Active Yaw Control (AYC) . Evo V 1998–1999 4G63T 280 PS Breitbau-Karosserie, 17-Zoll-Brembo-Bremsen. Evo VI 1999–2001 4G63T 280 PS Standhafterer Motor (Kolben/Kühlung). Evo VII 2001–2003 4G63T 280 PS Einführung  Active Center Differential (ACD) . Evo VIII 2003–2005 4G63T 280 PS Erstes Modell mit 6-Gang-Getriebe (MR). Evo IX 2005–2007 4G63T 280–290 PS Einführung der  MIVEC -Ventilsteuerung. Evo X 2007–2016 4B11T 295–440 PS Neuer Alublock, optionales  SST-Doppelkupplung . 2. Die legendärsten Sondermodelle Einige Editionen haben heute Kultstatus erreicht und erzielen auf Auktionen (z. B. bei RM Sotheby’s) astronomische Preise. Evo VI Tommi Mäkinen Edition (TME):  Oft als "Evo 6.5" bezeichnet. Er kam mit tieferem Fahrwerk, schnellerer Lenkung und dem markanten Enkei-Felgendesign. Die rote "Special Coloring Package"-Version mit Rallye-Streifen ist das wertvollste Sammlerstück der Reihe. Evo VIII / IX MR (Mitsubishi Racing):  Die MR-Modelle waren die technologische Speerspitze. Sie besaßen ein Aluminiumdach zur Schwerpunkt-Absenkung, BBS-Schmiederäder und Bilstein-Dämpfer. Die britischen FQ-Modelle:  Da Mitsubishi UK die Autos selbst modifizierte, entstanden Monster wie der  Evo VIII FQ-400 . Die Abkürzung stand inoffiziell für "F***ing Quick". Er leistete 405 PS aus zwei Litern Hubraum und beschleunigte in 3,5 Sekunden auf 100 km/h. Evo IX Wagon:  Eine extreme Seltenheit. Nur ca. 2.500 Einheiten des Evo IX wurden in Japan als Kombi gebaut. Er bot die volle Technik des Limousinen-Modells in einem praktischen Gehäuse. Evo Final Edition:  Das offizielle Abschiedsmodell (2015/2016). In Japan auf 1000 Stück limitiert, in den USA auf 1600 Stück limitiert, in Australien auf 150 limitiert und in Kanada auf 350 limitiert. Also gesamt nur 3100 Stück weltweit, die verkauft wurden. 307 PS, schwarzes Dach und spezielle Plaketten als letzte Hommage an die Legende.

  • Mitsubishi Motors

    Die Geschichte von Mitsubishi Motors ist eine Erzählung von technischem Mut, industrieller Diversifizierung und der Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden. Was heute als globaler Automobilhersteller bekannt ist, hat seine tiefen Wurzeln in einem der mächtigsten Konglomerate Japans. Die maritimen Wurzeln und das erste Auto (1870–1917) Alles begann 1870, als Yataro Iwasaki eine Reederei gründete. Das Logo mit den drei Diamanten, das heute weltweit erkannt wird, symbolisierte von Anfang an Zuverlässigkeit und Qualität. Doch erst 1917 wagte die Mitsubishi Shipbuilding Co. den Schritt in die Mobilität an Land. Mit dem  Model A  schuf das Unternehmen das erste in Serie gefertigte Automobil Japans. Es war eine luxuriöse Limousine, die zwar nur 22-mal gebaut wurde, aber den Grundstein für eine Ära der Innovation legte. Pioniere des Allradantriebs (1930er–1940er) In den 1930er Jahren bewies Mitsubishi erneut Weitsicht. Während die Welt noch mit einfachen Heckantrieben experimentierte, entwickelte das Unternehmen 1934 den  PX33 . Dieser Prototyp war der erste japanische Personenwagen mit permanentem Allradantrieb. Die hier gewonnenen Erkenntnisse über die 4WD-Technologie sollten Jahrzehnte später die DNA der Marke definieren und Mitsubishi zum König der Offroad-Pisten machen. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich das Unternehmen zunächst auf Nutzfahrzeuge und dreirädrige Lastenkarren, um den Wiederaufbau Japans zu unterstützen. Die Geburtsstunde der MMC (1960–1970) Mit dem Wirtschaftsboom der 1960er Jahre stieg der Bedarf an privaten Pkw. Mitsubishi antwortete mit dem  Mitsubishi 500 , einem erschwinglichen Wagen für die Massen. Der Erfolg war so groß, dass 1970 die Automobilsparte aus der Mitsubishi Heavy Industries ausgegliedert wurde. Die  Mitsubishi Motors Corporation (MMC)  war geboren. Diese Eigenständigkeit ermöglichte es dem Unternehmen, internationale Partnerschaften einzugehen, unter anderem mit Chrysler, was den Weg auf den US-Markt ebnete. Die goldenen Jahre: Sport und Innovation (1980er–1990er) Die 80er und 90er Jahre waren geprägt von technischer Exzellenz. Mitsubishi führte die "Silent Shaft"-Technologie für vibrationsarme Motoren ein und perfektionierte die Turboaufladung. In dieser Zeit entstanden Legenden: Der  Pajero  revolutionierte das Segment der Geländewagen und dominierte die Rallye Dakar wie kein zweites Fahrzeug (insgesamt 12 Siege). Parallel dazu wurde der  Lancer Evolution  zum Inbegriff des Rallye-Sports auf der Straße. Mit seinem hochentwickelten Allradsystem „Super All Wheel Control“ setzte Mitsubishi Maßstäbe in Sachen Fahrdynamik. Vorreiter der Elektromobilität (2000er–Heute) Als die Automobilwelt noch über alternative Antriebe diskutierte, lieferte Mitsubishi bereits ab: 2009 kam mit dem  i-MiEV  das weltweit erste in Großserie produzierte Elektroauto auf den Markt. Nur vier Jahre später folgte der  Outlander PHEV , der bis heute als Pionier der Plug-in-Hybrid-SUVs gilt. Diese Innovationskraft sicherte der Marke einen Platz in der strategischen Renault-Nissan-Mitsubishi Allianz, in der Mitsubishi heute seine Stärken in der Allrad- und Hybridtechnologie ausspielt.

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