

Das bin ich
Ich bin Michael, ein leidenschaftlicher Mitsubishi-Fan seit 2008.
Mit meinem Mitsubishi Sport Sedan habe ich mir 2009 einen großen Traum erfüllt, den ich bis heute lebe.
Hier erfahrt ihr, wie ich überhaupt zu meinem Lancer gekommen bin.
Viel Spaß beim Lesen.


Wie bin ich zu meinem schwarzen Lancer gekommen?
2008, ich war 18 Jahre alt, gerade beim Führerschein lernen und die Musterung stand bevor. Als Gärtner und Fan von Pick-ups liebäugelte ich mit einem Ford Ranger. Nach der Musterung bekamen wir ein „Männer-Paket“, in dem unter anderem eine Autozeitschrift lag.
Zuhause blätterte ich darin – und stieß auf einen Test des neuen Mitsubishi Lancer Sport Sedan. Sofort war ich verliebt. Online bestellte ich Prospekte und Zubehörkataloge, und als sie ankamen, war ich einfach überwältigt.
Was für ein geniales Auto! Die Instyle-Ausstattung überzeugte mich komplett – modern und zeitlos, wie heute noch.
Die Innenausstattung war letztlich ausschlaggebend, denn so etwas bot der Ford Ranger damals nicht. Also fiel die Entscheidung auf den Lancer. Nun galt es, ein passendes Exemplar zu finden. Ich wusste, in Wien würde er teurer sein als am Land, also suchte ich online in allen Bundesländern. Wichtig waren mir die Instyle-Ausstattung und die Farbe: Rot an erster Stelle, Schwarz an zweiter.
Einen roten fand ich, aber der war schon verkauft; ein anderer hatte Hagelschaden – also weitersuchen.
Am Ende entdeckte ich einen schwarzen Lancer in Bad Goisern mit Instyle-Ausstattung. Auf meine E-Mail kam prompt ein „Ja, verfügbar!“. Termin: 5. Oktober 2009.
Da das noch etwa einen Monat hin war, hoffte ich, dass ihn niemand wegschnappen würde. Bad Goisern liegt in Oberösterreich, weit weg, aber nur 50 km von Gmunden, wo meine Großtante wohnte. Wir verbanden den Besuch bei ihr mit dem Kauf: zwei Autos fuhren hin, drei kamen zurück. Es war der coolste Urlaub, den man sich vorstellen konnte.
Der Tag X - 5. Oktober 2009
Zu dieser Zeit leistete ich meinen Zivildienst beim Samariterbund. Von dem Moment an, als ich den Lancer im Heft sah, bis zum 5. Oktober, verging gefühlt eine Ewigkeit. Jeden Tag im Rettungsauto stellte ich mir vor, mit dem Lancer herumzufahren. Fast wie eine Sucht, eine Sehnsucht nach einem Auto – schon damals war die Verbundenheit stark, obwohl ich noch nie aus der Nähe oder im Straßenverkehr einen Lancer gesehen hatte. Vielleicht hätte er mir ja gar nicht gefallen...
Endlich war es soweit: Am Sonntag, den 4. Oktober, ging es nach Gmunden. Es rückte immer näher.
Nur noch ein Tag trennte mich... und als der Tag endlich da war, nur noch 50 Kilometer.
Wir fuhren mit Papas Volvo. Er hielt noch zum Tanken an... und genau da passierte es: Er füllte Benzin statt Diesel ein! Zum Glück bemerkte ich es rechtzeitig, aber starten konnte er natürlich nicht. Warum ausgerechnet an diesem Tag?
So etwas war ihm vorher nie passiert und danach auch nie wieder – nur an dem Tag, an dem ich mein Auto kaufte. Anscheinend war auch er nervös... haha.
Also trennten mich noch 40 Kilometer und eine Wartezeit auf den ARBÖ. Der Tank wurde geleert, Papa tankte diesmal richtig – und mit etwas Verzögerung ging es weiter.
Autohaus Limberger
Unser Ziel war das Autohaus Limberger. Wir parkten ein und sahen uns um. Mein Lancer stand im Showroom mit dem Heck zum Ausgang, sodass ich zuerst den coolen Spoiler bemerkte. Das tiefe Schwarz und die kompakte Bauform waren einfach der Hammer.
Er war bereits mit einigen Extras ausgestattet: Heckspoiler mit Eintragung, Kofferraumwanne, silberne Dekorringe an den Nebelscheinwerfern, Gummifußmatten, silberner Akzent am Kofferraum, AUX-Kabel, Auspuffblende, Einstiegsleisten aus Edelstahl und Spiegelkappen aus Carbon.
Testfahrt
Der Chef, Herr Limberger, hat höchstpersönlich gesagt, wir könnten gern eine Testfahrt machen. Also saßen wir alle (Mama, Papa, Tante und ich) im Lancer, und alle waren begeistert. Ich erinnere mich, dass ich zuerst rückwärts fahren musste und noch nicht wusste, wie der Rückwärtsgang reinging... haha. Da er die VW-Maschine hat, war auch das 6-Gang-Getriebe verbaut – also Ring hochziehen und dann einlegen.
Die erste Fahrt war einfach genial: der Geruch eines neuen Wagens und das Handling waren der Hammer.
Ich wusste sofort, dass ich ihn heute auf jeden Fall mitnehme.
Einschulung
Als wir zurückkamen, erwartete uns die Tochter des Chefs. Da sie den Lancer oft fuhr (Vorführwagen – 11.500 km), erklärte sie mir alle interessanten Funktionen. Sie meinte auch, dass sie ihn vermissen werde – für sie war es der „720er“, wegen seines Kennzeichens GM-720 N.
Kauf
Mein ganzes Erspartes aus der Kindheit, sowie das, was ich in der Lehrzeit und beim Zivildienst zusammengespart hatte, legte ich bar auf den Tisch... Damals kaufte ich ihn für 24.500€.
Mit der Schlüsselübergabe begann ein neuer Abschnitt in meinem Leben.
Mein erstes eigenes Auto – bis heute...
Damals hätte ich nie gedacht, dass man an diesem Auto so viel machen kann. Doch jedes einzelne Projekt macht Spaß, auch wenn es oft viele Sackgassen gibt...
Heimfahrt
Die Heimfahrt mit drei Autos im Konvoi war einfach großartig. Endlich konnte ich meinen Traum leben, die Musik der Anlage genießen und das schöne Ambiente aufsaugen. Ich erinnere mich noch, wie Papa sagte, ich hätte brav das Licht im Tunnel eingeschaltet... Ach Papa, das geht doch automatisch ^^
Ich liebe einfach die Ausstattung.
Zuhause angekommen, stellte sich gleich die Frage, wohin mit so einem schönen Auto? Wir fuhren zur Tankstelle und fragten, ob wir ihn dort parken könnten, bis wir etwas Passendes gefunden hätten. Der Chef meinte nur, er habe Stellplätze in der Garage, und wir könnten sofort einen haben.
Eine Blitzaktion, die wirklich unter einem guten Stern stand...
Fazit
Früher sagte ich noch: Mein erster Mitsubishi, aber sicher nicht mein letzter.
Heute sage ich: Mein erster und gleichzeitig letzter Mitsubishi – ein besseres Auto gibt es nicht.
Den Kauf habe ich nie bereut, es war eine meiner besten Entscheidungen im Leben.
Er ist bis heute ein treuer Begleiter in meinen Leben,
und ich fahre ihn jeden Tag mit Freude und Leidenschaft!!!








